Nicht offener Realisierungswettbewerb

4. Preis, Sanierung und Erweiterung der Käthe-Kollwitz-Schule, Gießen

Ein gemeinsames Rückgrat verbindet familiäre Cluster.
Ziel ist es, ein Konzept im Sinne des Bestandes zu entwickeln, welches die bestehende Kleinteiligkeit und die Körnung des Bestandes weiterdenkt und ein neues, zusammenhängendes Schulzentrum schafft. Das neue Herz der Schule liegt zentral in der Achse zwischen Eingang und Schulhof. Es fungiert als Treffpunkt und neuer Verteiler in die verschiedenen Bereiche der Schule. Durch ein neues, verbindendes Rückgrat entlang der Cluster werden alle Schulbereiche trocken und barrierefrei miteinander verbunden. Die neue Mitte und der Verbindungskörper formen für das Schulzentrum eine neue, eigene Identität. Die Gliederung und die Höhen der verschiedenen Baukörper bilden einen spielerischen Maßstab für das Wohlbefinden der Schulkinder.
Kenndaten
Wettbewerbsart | Nichtoffener Realisierungswettbewerb
Auslober | Universitätsstadt Gießen
Platzierung | 4
BGF | 6.690m²
Tagung des Preisgerichts | 2019
Team K. Jelen, N. Violano, F. Cevik, K. Kretschmer, S. Fischer
Lageplan
Lageplan
Auszug aus dem Protokoll:
"Der Entwurf für die Erweiterung und Sanierung der Käthe-Kollwitz-Schule entwickelt
sich aus der städtebaulichen Konzeption der bestehenden Schule und führt diese in Bezug
auf derenMaßstäblichkeit, Körnung und Differenziertheit überzeugend fort. Die Schulanlage wird in selbstverständlicher Weise ergänzt, es entsteht einestädtebaulich überzeugende
Lösung. Zusammen mit den Bestandsgebäuden wird ein feingegliedertes Ensemble
ausgebildet, das eine Vielzahl an qualitätvollen Außenräumen und Höfen anbietet
und eine kindgerechte Nutzung verspricht."
Grundriss Erdgeschoss
Grundriss Erdgeschoss

Weitere Wettbewerbe

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Anerkennung, Neubau Waldenser Mitte, Mannheim
2. Preis, Neubau eines Gemeindekomplexes, Mannheim