
Büro- und Gewerbebau | Holzbau
Neubau eines Verwaltungs- und Logistikgebäudes für Kyocera Fineceramics
Kyocera Fineceramics
Als erfolgreiches und weltweit expandierendes Unternehmen benötigt die Kyocera Fineceramics Europe GmbH neue Büro-, Produktions- und Logistikflächen. Dank eines großen bereits vorhandenen Grundstückes entscheiden sich Bauherr und Architekt:innen für eine grundsätzlich neue städtebauliche Struktur. Der Unternehmensstandort wird als Campus organisiert, der sowohl die bestehenden Gebäude integriert als auch den notwendigen Spielraum für die zukünftigen Erweiterungen lässt. Das Grundstück wird hierzu gänzlich neu erschlossen: Mit neuen Straßen, Versorgungsleitungen und großzügigen Außenanlagen.Der Standort wurde als Campus neu organisiert und so strukturiert, dass bestehende Gebäude integriert und langfristige Erweiterungen ermöglicht werden. Die vollständige Neuerschließung des Areals umfasste Infrastruktur, Verkehrsflächen und Außenanlagen. Sämtliche Neubauten wurden in Holzbauweise ausgeführt; das Verwaltungsgebäude nimmt hierbei eine exemplarische Rolle als Holz-Hybridbau ein.Kenndaten
Auftrag | DirektauftragBauherr | Kyocera Fineceramics Europe GmbH, Mannheim
LPH | 1 – 8
BGF | 4.500 m²
Baukosten | 18.0 Mio. €
Fertigstellung | 2024
Team | S. Fischer, S. Solmaz, T. Kraft, J. Reinhard
Regionales
- Stärken des für Kyocera wichtigen Standortes in Mannheim.
- Ein erweiterungsfähiger Gewerbecampus aus Alt- und Neubauten.
- Regionale Planer und Handwerksbetriebe bauen an der Zukunft eines weltweit agierenden Unternehmens.
Besonderheiten
- Innovative Bauweise aus massiven Holzwänden und einer Holz-Beton-Verbund-Decke.
- Modernste Gebäudetechnik als Beitrag zur weltweit notwendigen CO2-Einsparung.
- Kompromisslos spürbare Architektur, Sichtholzflächen, Sichtbeton und sichtbare Technikleitungen.
Der Neubau des Verwaltungsgebäudes befindet sich im Zentrum eines gewachsenen Industrieareals und fungiert als organisatorischer und kommunikativer Schwerpunkt des Standorts. Der viergeschossige Baukörper mit nahezu quadratischem Grundriss ist kompakt und klar strukturiert ausgebildet. Die innere Organisation folgt einem eindeutigen Funktionsschema:
Das Erdgeschoss übernimmt Ankunft, Orientierung und Kommunikation, während die darüberliegenden Regelgeschosse die Arbeitsbereiche effizient um eine zentrale Zone gruppieren. Diese Anordnung gewährleistet kurze Wege, hohe Übersichtlichkeit und funktionale Flexibilität. Grundlage des Entwurfs ist ein klar definiertes Ausbauraster, das sich konsequent in der Fassadengestaltung widerspiegelt. Ergänzt wird das Gebäude durch neu gestaltete Außenanlagen, die den Eingangsbereich akzentuieren, versiegelte Flächen reduzieren und Retentionsflächen integrieren. Gleichzeitig entstehen qualitätsvolle Aufenthaltsbereiche für die Mitarbeitenden. Alle Nutzungen sind um einen zentral angeordneten Erschließungskern organisiert. Im Erdgeschoss befinden sich neben dem Eingangsbereich und der Administration die Kommunikationsflächen mit einem großzügigen Konferenzraum. In den Obergeschossen sind die Büroflächen U-förmig angeordnet. Gemeinschaftszonen und Besprechungsräume sind auf allen Ebenen zentral und in unmittelbarer Nähe des Erschließungskerns positioniert und fördern informellen Austausch sowie interne Kommunikation.




